Montag, 1. November 2010

Leben

Gestern beim Anblick des wunderschönen Sonnenaufgangs, dachte ich: "Wenn ein Tag so einmalig schön beginnt, kann er nur gut werden und es wird ein besonders schöner Tag." 
Als ich die Fotos hier einstellte, wollte ich eigentlich auch so etwas in diesem Sinne schreiben. Aber irgendwie überkam mich ein eigenartiges Gefühl, so im Sinn: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben." Irgendetwas lies mich zögern.


Gegen Abend erreichte mich dann eine sehr traurige Mitteilung. Eine junge Arbeitskollegin ist tot. 
Sie hat sich gegen das Leben und für den Weg aus dem Leben entschieden. Das ist unfassbar. Ich bin tief traurig.

Für sie zünde ich eine Kerze an und schicke ihr all meine guten Gedanken.



8 Kommentare:

  1. Oje, Freude und Trauer sind oft nahe beieinander... ich kann dir deine hilflose Trauer vorstellen und zünde auch gleich mindestens eine Kerze an!!
    Alles Gute
    Herzlich bbbb

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  2. Was für ein trauriger Post. Leben und Tod sind immer so nah beieinander. Möge sie ihren Frieden finden. LG Inge

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  3. Es berührt mich immer sehr zu hören, wenn ein Mensch den Tod als seinen einzigen, letzten Ausweg sieht, diesen Weg geht. Was bleibt ist nur die Erinnerung und viele Fragen...

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

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  4. Wie abgrundtief traurig muss ein Mensch sein, um diesen Schritt als den letztmöglichen für sich zu sehen...

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  5. Sehr, sehr traurig.
    Was mag in einem Menschen vorgehen, der für sich keinen anderen Ausweg mehr findet.
    Hoffentlich hat sie nun ihren Frieden gefunden.

    2 B's

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  6. Ganz vielen Dank für euer Mitfühlen liebe Bloggemeinde. Es tut mir gut, hier meine Gedanken zu teilen, gerade in solchen traurigen Momenten.

    Herzlich eure Ratafia

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  7. Liebe Ratafia
    ich kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst. Vor ein paar Monaten ist ebenfalls eine junge Kollegin, mit der ich ein paar Wochen lang eine Stellvertretung geteilt hatte, beim Klettern ums Leben gekommen. Es ist einfach seltsam festzustellen, dass jemand, mit dem man sich noch ein paar Tage zuvor unterhalten oder geschrieben hatte, plötzlich nicht mehr da ist. Ein Loch, eine Lücke, die sich nie mehr schliessen wird.
    Und dann folgen die ganzen Fragen, die Ängste, es könnte jemanden aus der Familie treffen, jemanden, der einem wirklcih nahe steht - es geht ja so plötzlich - oder gar einen selbst. Und wie sollen dann die andern damit klarkommen? ... Es führt ins Unenedliche und darum höre ich jetzt besser auf.
    Alles Liebe und viel Kraft und einen Weg zurück zur täglichen Lebensfreude wünscht dir
    Dodo

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  8. Liebe Dodo
    Auch dir danke ich von Herzen für die tröstenden und einfühlsamen Worte!
    Herzlich Ratafia

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