Donnerstag, 16. September 2010

Eile mit Weile oder Weile mit Eile

Ein Paradox, das ich gestern hier veröffentlichte heisst:

Wir haben gelernt zu eilen, aber nicht zu warten. 

Das in der Schweiz wohl bekannteste Brettspiel heisst "Eile mit Weile". Es ist ähnlich wie das in Deutschland bekannte "Mensch ärgere dich nicht". 
Eine Besonderheit des Eile mit Weile ist, dass die Mitte  aus einem Bild einer Herberge oder einer Stadt besteht. So geht es im Spiel darum, den Weg von Zuhause in die Stadt oder Herberge zurückzulegen. Aber erst wer alle seine Figuren zuerst dort hat, darf dann den Ort geniessen und hat gewonnen.


Eile mit Weile finde ich einen passenden Namen. Man hat ein Ziel vor Augen, aber es braucht Geduld, man muss warten können. Man muss langsam eilen sozusagen - also doch ein Paradox?


Auf Schweizerdeutsch hört man oft: Du musst jetzt aber langsam pressieren (sich beeilen).
Oder auch das Umgekehrte: Warte schnell.


Also, schnelles Warten und langsames Eilen scheinen wir hier besonders gut zu können.

Und ich warte jetzt schnell auf eure Kommentare! Aber Achtung: Hektik bringt nichts, obwohl es langsam pressiert. Alles klar?

4 Kommentare:

  1. Ein Cappuccino mit ohne Sahne finde ich immer noch zum Lachen. LG Inge

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  2. Wir sollten der immer stärker werdenden Hektik des Alltags dringend Einhalt gebieten, denn es bleibt dabei doch vieles auf der Strecke, wird vergessen, unwiederbringlich...

    Sei lieb gegrüßt
    Kvelli

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  3. Genau Heidegeist, das mit ohne ist auch so etwas!

    Kvelli, ich denke ein blog kann ein wenig zum Entschleunigen beitragen, oder?

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  4. Liebe Rarafia,

    *nun mach schon, aber pass auf* - ist auch ein Drängen, indem Vorsicht geboten wird...
    Ich mag Paradoxes sehr!

    DANKE für deine bildliche Darstellung dazu..

    und dir einen feinen Sonntag

    lieb, Rachel

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